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wasistlos Bad Füssing Magazin Mai 2018

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Wasistlos - Das Bad Füssing Magazin Mai 2018: Hier erhalten Sie eine Vorschau, welche Top-Veranstaltungen und Highlights Sie in Bad Füssing 2018 erwarten! Lebensfreude, Körperkultur und Genuss - Das wasistlos Magazin berichtet über aktuelle Themen aus der Thermenregion rund um Bad Füssing, liefert Ihnen Ausflugstipps, tolle Veranstaltungen, Gewinnspiele und gibt Insider-Tipps rund um Kulinarik und Genuss. Auch Kultur- und Kunst-Liebhaber kommen bei interessanten Ausstellungstipps und Hintergründe zur Geschichte der Region auf ihre Kosten. Diesen Monat: Der Salomonsaal im Kloster Asbach - Eröffnung der Grillsaison 2018 - Vereine in Bad Füssing: Die Grenzlandla Gögging - Aqua Piano Konzerte 2018 - Der weiße Mond von Maratonga: ein Bad Füssing-Kurzkrimi von Ella W. Anders - Werte und Immobilien im Thermenland - Der Maibockanstich in Maier's Burgwirtschaft - TV-Programm - Gewinnspiel 500,-€ Hotelgutschein u.v.m. cs-inmedia, Fürstenzell

Der weiße Mond von

Der weiße Mond von Maratonga Der Vollmond stand eindrucksvoll über der schmalen Landstraße, die sich durch ein kleines Waldgebiet im niederbayerischen Rottal schlängelt. Ferdinand - oder »Pferdinand«, wie der in die Jahre gekommene Partyhengst recht oft genannt wird - war wieder sehr spät auf dem Weg nach Hause und jagte ziemlich angeheitert seinen klobigen SUV über den Asphalt. Den Promillepegel kann er stets an der Frage ablesen: Navi für die Heimfahrt nötig – oder nicht? Na ja, heute nicht. Ferdinand lehnte sich bequem im Sportsitz zurück, schaltete das Radio ein und lauschte der Sendung »Goldene Schlager aus den 50er Jahren«. Und als die Hawaii- Gitarren einsetzten und sogar seine Lautsprecher-Megaboxen erzittern ließen, schmetterte er mit »Lolita« im Duett: »Der weiße Mond von Maratonga, der weiß, was die Herzen erflehn...« Mann, das waren Zeiten! Seine Renate und er balgten sich Ende der Fünfziger noch in den Regenpfützen. Sie in Niederbayern und er in der Oberpfalz. Doch als er ihr viele Jahre später, bei der flächenmäßig ausgedehnten, intensiven Suche nach einer Ehefrau, bei einem Tanztee in Passau mehrmals auf die zarten Füße stieg, war ihm anschließend klar, dass er keine andere finden wird, die nachsichtiger mit seinen Fehltritten umgeht als sie. Nun blickte der Ferdi versonnen in die aufsteigenden Nebel der Nacht hinaus, erinnerte sich an seinen überstürzten Heiratsantrag und an ihr freudiges »Mhm« als Antwort. Dann trällerte er gefühlvoll den Refrain der Schnulze zu Ende: »... denn der weiße Mond von Maratonga, lässt Märchen und Wunder geschehn«. Ja, die Renate hätte es längst verdient, dass für sie nicht nur ein Märchen wahr wird sondern endlich auch ein Wunder geschieht. Was hat sie schon alles mit ihrem Ferdi mitgemacht und ausgehalten. In einigen Tagen feiert sie Geburtstag. Aber dieses Mal wird er als Ehemann in Hochform auflaufen und sich ein Geschenk einfallen lassen, mit dem die Renate niemals rechnen würde. Einen gemeinsamen Urlaub zum Beispiel. Vielleicht gar auf der Insel Raratonga, wie Maratonga in Wahrheit heißt. 6 Ferdi könnte an diesem Ehrentag - gleich nach ihrem Erwachen und seiner Gratulation - noch im Schlafzimmer ein paar Fernwehschlager zur Einstimmung auf die Südsee-Insel singen. Karaoke natürlich. Und danach würde er seinem treuen Mädchen, das trotz der Kummerfalten noch recht gut aussieht, ganz feierlich zwei Flugtickets mit der Hotelbuchung überreichen. Das wäre ein Ding. Die Frauen seiner Freunde würden Renate um ihn beneiden und... und in diese Gedanken hinein hüpfte ein Schatten wie ein überdimensionaler Frosch rechts aus dem Gebüsch auf die Straße. Das automatische Bremssystem kam Ferdi zuvor und er selbst sprang entrüstet aus dem Jeep. Dann schrie er unter die Karosserie: »Kannst denn nicht aufpassen, du Depp? Jetzt hätt ich dich fast überrollt!« Da antwortete eine provokante Stimme: »Du schon. Aber dein Notbremsassistent hatte Mitleid mit mir. Und jetzt zieh mich rauf. Aber flott!« Ferdinand gehorchte wortlos und der Fremde sprang auf den Rücksitz des Fünftürers. »Fahr los! Gib Gas, Mann!« Ferdi tat erneut wie ihm geheißen, setzte den Blinker und schaute vorschriftsmäßig in den Seitenspiegel. Da rasten zwei wild blinkende, mandelförmige Lichter eines Autos auf ihn zu. Es stoppte neben Ferdis Fahrertür. Die Fenster schwebten in beiden Fahrzeugen hinunter und der Beifahrer des Rasers rief: »Hast du einen Kerl gesehen, der hier in der Gegend herum läuft? So ungefähr Einssiebzig und dünn?« Eine heisere Stimme mit stark ausgeprägtem sizilianischem Akzent antwortete aus dem Inneren von Ferdis Auto: »Ja! Er läuft eine paar Kilometer weiter hinten im Wald.« Die breiten Reifen der Verfolger quietschten bei der Kehrtwende. Ferdi war mit einem Schlag fast nüchtern und riss die hintere Tür auf: »Raus mit dir, egal wer du bist!« »Reg dich ab«, erwiderte der Mann und blieb sitzen. »Erkennst du mich nicht?« »Wer sollst du denn sein? Gib mir einen Hinweis.« »Denk an Radio und TV.« Ferdinand musterte den Mitfahrer im Mondschein. Oh nein! Die Ähnlichkeit mit seinem Lieblingsstar war verblüffend und er stammelte: »Doch nicht etwa der weltberühmte Drummer und Sänger Rocky Granate?« Der Schmächtige grinste: »Du bist ganz schön hell auf der Platte. Man macht dir nichts vor.« »Und wer sind deine Verfolger von vorhin?« »Die Mafia. Das ist doch klar. Sie suchen mich. Du musst mich retten!« Ferdi sackte auf den Fahrersitz. Das war ein Wink des Schicksals. Warum sollte er selbst Karaoke singen, wenn er den Schnulzenkönig im Auto hat, der das viel besser kann und ihm jetzt was schuldet? Im Geiste hörte sich Pferdinand im Kreis seiner Spezies die Story verbreiten, dass er in einer Vollmondnacht dem fliehenden Sänger begegnet ist, ihn geistesgegenwärtig unter sein Auto gestoßen und damit vor den Häschern der Mafia gerettet hat. Seitdem hält er sich selbst ziemlich oft im Dunstkreis dieser Berühmtheit auf, wird zu Promipartys eingeladen und ist nun ebenfalls zu einem VIP geworden. Demnächst würde man ihn sogar für einen Krimi casten. Der künftige Filmstar seufzte und unterbrach diesen Wunschtraum. »Wo musst du hin, Rocky?«, fragte er feierlich. »Zum Flughafen Linz.« »Ein Charterflug heim nach Palermo?« »So ungefähr.« »Die Fahrt nach Linz wird gefährlich.« »Weil du immer noch betrunken bist?« Lautes Getöse unterbrach den Dialog. Der Suchscheinwerfer eines Hubschraubers senkte sich auf den SUV und eine Stimme aus dem Megaphon schallte durch die Nacht: »Achtung, Achtung! Hier spricht die Polizei! Verlassen Sie Ihr Fahrzeug und halten Sie beide Arme gestreckt über den Kopf!« Rocky glitt an der Tür zu Boden und unter das Auto. Ferdinand trottete ablenkend zur Straßenmitte. Dort tastete ihn ein Nachtsichtgerät ab und eine Stimme rief vom Himmel: »Sind Sie auf dieser Straße einem sehr schlanken Einssiebzig Mann begegnet?« Ferdinand verneinte mit einem Handzeichen. Der Hubschrauber verschwand in die Nacht und hinter Ferdi stoppte der Raser von vorhin. »Noch immer hier? Brauchst du Hilfe?« Ferdinand hob zur Abwehr gleich beide Hände und stieg in seinen Wagen. »Spring rauf, die Mafiosi und die Polizei suchen dich jetzt woanders«, zischte er unter die Fahrertür, als die Luft wieder rein war. »Und jetzt sofort weg von hier! Ich fahre soweit uns die Reifen tragen, Rocky.« »Darüber lässt sich reden. Halte auf die Autobahn zu.« »Nach Linz über Pocking?« »Wie du meinst.« Der SUV zog davon. »Rocky, warum sucht dich auch noch die Polizei?« »Sie wollen mich vor der Mafia retten.« Ella W. Anders schreibt Krimis, die in Niederbayern spielen. Ihre Geschichten und Figuren sind frei erfunden, lediglich der Raum ihrer Geschichten lehnt sich an die Realität an. Ihre Krimis haben einen skurrilen, lustigen und phantasievollen Humor, blutrünstige Schilderungen werden vermieden. Vielmehr steht die Unterhaltung im Mittelpunkt ihrer Werke. Ihr erstes Buch „Austanzt“ ist im November 2016 beim Spielberg Verlag erschienen und an folgenden Stellen in Bad Füssing erhältlich: Kaufhaus Geml, Kurallee 16, (08531)2865 oder Thermen-Insel in der Therme 1. Tel. 08531 978706. Oder online: unter amazon.de

...und eine kriminelle Nacht im Rottal »Warum lässt du das nicht zu?« »Weil ich nur dir vertraue, mein Freund. Jetzt schweig und gib Gas.« Am Flughafen Linz begleitete Ferdi seinen prominenten Freund auf das Flugfeld. Der Abschied an der heran rollenden, viersitzigen Cesna 172, verlief sentimental. Zwei weibliche Passagiere mit großen Hüten und Sonnenbrillen, die Ferdinand seltsam vertraut erschienen, stiegen im Morgenrot noch hastig aus einem heranpreschenden Taxi mit Passauer Kennzeichen und kletterten mit mehreren Taschen in Rockys Charter-Flieger. Rocky Granate hatte Ferdinands linke Hand ergriffen, sie innig gedrückt, sich mit brüchiger Stimme für die Rettung in allerhöchster Not bedankt und ihm rasch die Fünfzehntausend-Euro-Armbanduhr vom Gelenk gezogen. »Ich will ein Pfand mitnehmen, Amico mio, damit du einen Grund hast, mich ganz bestimmt in meiner Villa in Palermo zu besuchen.« Dann umarmten sie sich. Ferdinand verließ das Rollfeld und blieb draußen am Parkplatz stehen. Er lehnte sich an seinen SUV und sah dem »robusten«, in seinem Flugverhalten »gutmütigen« Leichtflugzeug, so lange nach, bis es mit einer Reisegeschwindigkeit von fast 120 km/h im gleißenden Licht der aufgehenden Sonne verschwand. Auf dem Heimweg hielt Ferdinand an der Stelle, an der er Rocky beinahe überrollt hätte. Er stieg aus und schwor sich, zur Erinnerung an das Treffen mit dem Schmusesänger gleich in den nächsten Tagen, genau hier, ein Bäumchen zu pflanzen. Eines, das auch die Singvögel lieben. Da bremste haarscharf neben ihm der Raser schon zum dritten Mal. »Du irrst noch immer herum?«, schrie der Beifahrer aus dem Fenster. Ferdinand blaffte genervt zurück: »Wen hat denn das zu interessieren?« »Na uns, die Kripo! Wir haben einen Haftbefehl für den Goofy Gruschke aus Berlin. Der könnte ein Kurzkrimi von Ella W. Anders noch immer in der Nähe sein. Er ist ein berühmt berüchtigter Trickbetrüger für wertvolle Armbanduhren. Er sucht sich seine Opfer ganz genau aus und recherchiert sehr sorgfältig. Dem einen oder anderen hüpft er schon mal vor die Reifen, wenn er ganz genau weiß, dass der das neueste automatische Bremssystem eingebaut hat. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass er sogar die Frau des Geschädigten betört und überredet hat, mit ihm ein paar Wochen Urlaub auf Raratonga zu machen. In einem Fall hat er sogar zusätzlich ihre Schwiegermutter mitgenommen, weil sich die beiden Frauen aneinander gewöhnt hatten und sich nicht trennen wollten.« Da warf sich Ferdinand der Länge nach auf die Grasnarbe am Straßenrand. Er wünschte sich, dass er schon lange so daliegt und nur einen Rausch ausschläft, der ihn foppt. Und dass er von der Renate gefunden wird, weil sie sich um ihn sorgt, und dass ihm seine Mutter daheim einen Kamillentee gegen Erkältung und Kopfweh ein löffelt. Denn es könnte ja sein, dass tatsächlich noch Wunder geschehen und die beiden zu Hause auf ihn warten und seine Uhr im Nachschrank liegt. Aber wenn nicht, dann lässt er den Jeep tiefer legen. Dann bricht er auf nach Berlin. Und dann Gnade ihm Gott, dem Goofy Gruschke! Ende Bad Füssinger Radltag und verkaufsoffener Sonntag Am Sonntag, dem 27. Mai 2018 findet der Bad Füssinger Radltag vom Kur- und Gewerbeverein Bad Füssing e.V. statt. Radeln Sie mit Schorsch Kirner, dem Abenteurer des Jahres und erforschen Sie die wunderschöne Umgebung Bad Füssings. Veranstalter des Radltags ist wieder der Kur- und Gewerbeverein Bad Füssing e.V. Die Einschreibung am Pavillon der der Bühne in der Lindenstraße beginnt ab 9 Uhr. Um 10 Uhr gibt es die offizielle Begrüßung und die Eröffnung mit Startschuß. Verlauf Radltour: Lassen Sie sich überraschen… Natürlich gibts wieder ein großes Rahmenprogramm zum Radltag! Zusätzlich findet auch der verkaufsoffene Sonntag der Bad Füssinger Geschäfte von 10.00-18.00 Uhr statt. 7

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