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wasistlos Bad Füssing Magazin März 2016

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Water Matters Julia

Water Matters Julia Baier in der Soiz Galerie Das Wasser – in seinen fließenden, stillen, sprudelnden oder dampfenden Formen oder als Medium und Hintergrund menschlicher Aktion oder Nicht-Aktion – ist einer der Hauptgegenstände der Photographin Julia Baier. Die in Passau geborene Wahlberlinerin findet „ihr“ Wasser überall, in Istanbul ebenso wie in Budapest oder in Kambodscha; so ist denn dieses Wasser, wenn es nicht gerade an einsame Gestade brandet, bevölkert mit immer wieder anderen Menschen. Manche der Bilder sind leicht zu verstehen und zu verorten, wie beispielweise jene skurrile Szene mit drei trinkenden Menschen in einem offenbar warm gefluteten Boot in nordeuropäischer Landschaft; andere zeigen „nur“ Wasser – sie laden ein zu Kontemplation oder Interpretation. Die sorgfältig komponierten Photographien schwarz-weiß als Fine Art Prints zu präsentieren unterstreicht die graphisch durchdachte Arbeitsweise der Künstlerin, die lockere Hängung die journalistisch-archivalische Zusammenstellung der sehenswerten Ausstellung. gth Zu sehen bis 17. März 2016 in der Soiz Galerie, Schustergasse 19, Passau, Mittwoch bis Freitag 15 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 15 Uhr. www.soiz.de Galerie Eva Priller Samt und Seide für Tragödien Ironische Assemblagen von Eva Priller Was Eva Priller 2015 mit ihren vielbeachteten Assemblagen „Agnes Bernauer“ und „Afra Dickh von Wittersitt" in der Annakapelle begonnen hat, findet nun in ihrer neuen Ausstellung „Samt und Seide für Tragödien“ seine Fortsetzung. Es geht um Frauen der realen Geschichte und um Frauenfiguren aus Roman und Oper, die eines gemeinsam haben: das unausweichliche Zutreiben auf einen Endpunkt, getrieben durch äußeren Zwang oder innere Notwendigkeit. Gegen ein vermeintliches Schicksal sich stemmend und damit gerade dieses heraufbeschwörend entsprechen sie exakt dem Entwurf der klassischen Tragödie – subjektiv der inneren Logik eines geschlossenen Irrtumssystems folgend, von außen betrachtet irrend oder gar irr. Zu sehen bis 2. April 2016 in der Galerie Eva Priller, Passau, Kleine Messergasse 1 / Höllgasse Donnerstag bis Samstag 15 bis 18 Uhr, außer Karfreitag und Karsamstag, oder nach Tel.Vereinbarung 0160-2146026 gth Inspiration pur: Die Stadt Passau Einzigartige Gebäude, Gassen durch die Stadt und der einzigartige Zusammenfluss von Donau und Inn. Genau dieser Kontrast aus Stadt und Natur - Belebtheit und Ruhe macht es sowohl für die Gäste als auch für die Bewohner besonders spannend und aufregend. Auch viele historische Attraktionen und Architekturen warten auf Sie. Besondere Bedeutung erlangt Passau in den letzten Jahren als wichtiger Ausgangs- oder Endpunkt für Donaukreuzfahrten. Passau ist jetzt als einer der meist frequentiertesten Flusskreuzfahrthäfen der Welt bekannt... Termine der Dommusik Vom 2. Mai bis 31. Oktober, Sonn- und Feiertage ausgenommen, ist die weltbekannte Domorgel täglich im Konzert zu erleben. Die Dommusiker spielen je ein etwa halbstündiges Konzert, in dem die Klangmöglichkeiten der Orgelanlage mit einem breiten Spektrum von Orgelmusik verschiedener Jahrhunderte vorgestellt werden. Alle Termine finden Sie online im im großen Veranstaltungskalender unter www.maxitimer.de 14

WOHLFÜHLEN PASSAU Oberhausmuseum Passau Das OberhausMuseum Passau lädt von 15. März bis 15. November an jedem ersten Sonntag im Monat besonders Familien ein, die Veste Oberhaus und das Museum zu entdecken. Jeweils um 14 und um 15 Uhr werden verschiedene Themenführungen zu einem reduzierten Eintrittspreis speziell für Familien angeboten. Zu Ostern gibt es auf der Burg für Kinder und Jugendliche verschiedene kreative Ferienprogramme an. Von Dienstag 29. März bis Freitag 1. April, können alte Handwerkstechniken ausprobiert werden. Uhrzeiten und genauere Angaben finden Sie unter www.oberhausmuseum.de. Anmeldung erforderlich! Am Ostersonntag erwartet die jungen Besucher von 10 bis 17 Uhr bei einer Burgralley viel Spaß und Spannung. Als Belohnung hat der Osterhase für alle auf der Burg Süßigkeiten verteilt, die es abzuholen gilt. Ermäßigter Eintritt: 4 €, ohne Voranmeldung Weitere Informationen: OberhausMuseum | Oberhaus 125 | 94034 Passau Tel.: +49(0)851/493350 | www.oberhausmuseum.de Die Napoleonschanze Ganz im Süden Passaus, wenn man den Anstieg zum Kloster Maria Hilf hinter sich hat und der gewundenen Straße am Kloster vorbei noch etwa hundert Meter folgt, bietet sich rechter Hand ein kleiner, baumbeschatteter Platz mit breitem Panoramablick auf die Stadt. Diesen Ausblick nutzte am 18. Oktober 1809 (es kann auch ein Tag später gewesen sein) ein „Gast” in gänzlich untouristischer Absicht: Kaiser Napoleon verschaffte sich von dort aus einen Überblick über die von ihm befohlene Befestigung von Stadt und Umland. Bereits am 27. Dezember 1805 war er in Passau gewesen, im Haus Theresienstraße 14 hatte er seine Ordres zum Thema Fortifikation gegeben. Jetzt stand er hoch über der Stadt und kanzelte seinen Ingenieur-General Dominique Andre Chambarlhiac gehörig ab: ungenügend habe der seine Befehle umgesetzt. Wirklich untätig dürfte der gute Chambarlhiac aber nicht gewesen sein – das Oberhausmuseum Passau zeigt eine Karte, auf der umfangreiche Befestigungsanlagen zu erkennen sind, und auch heute noch finden sich Reste von Mauern und Aufschüttungen aus dieser Zeit. Für Passau bedeutete die Herrschaft Napoleons jedoch Veränderungen, unter denen die baulichen noch die unwichtigsten waren: im Zuge der Durchführung des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 verlor Passau seine Eigenständigkeit als Fürstbistum zwischen Bayern und Österreich und wurde Bayern zugeschlagen. Bayern, oder besser gesagt seine wittelsbachischen Herrscher profitierten noch weiter von ihrem guten Einvernehmen mit Napoleon: der bayerische Kurfürst Max Joseph konnte sich ab 1. Januar 1806 „König Max I. Joseph” nennen. Die Zeche bezahlen durften, wie so oft, die einfachen Leute: 6 Jahre später, 1812, begann Napoleon seinen Krieg mit Russland. Von den 35000 bayerischen Männern, die er als Soldaten nach Rußland schickte, kamen nur 5000 zurück. gth 15

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