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wasistlos Bad Füssing Magazin September 2016

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Veste Oberhaus Wehrburg,

Veste Oberhaus Wehrburg, Schanze, Batterei – von der Wohnburg zur Festung Der Familiensonntag im Oberhausmuseum am 4. September steht unter dem Motto "Wehrburg, Schanze, Batterie - von der Wohnburg zur Festung". Bei einem Rundgang durch eine der größten Burganlagen Europas erleben Besucher, wie sich die Burg über Jahrhunderte entwickelt hat, wie immer neue Verteidigungsanlagen gebaut wurden und sich die Veste Oberhaus zu einem uneinnehmbaren Bollwerk entwickelte. Die Wolfsklingen in der Veste Oberhaus Am 17. und 18. September lagern die Ritter der Wolfsklingen und ihr Gefolge auf Oberhaus und begrüßen die Gäste des OberhausMuseums in ihrem Lager im Inneren Burghof. Burgvogt Albrecht von Traun und seine Mannen entführen die Besucher in das Jahr 1367, als der große Bürgeraufstand Passau erschütterte. Wer schon immer wissen wollte wie ein Ritter in seine Rüstung kommt oder wie mittelalterliche Waffen und Alltagsgegenstände hergestellt wurden und funktioniert haben, kann an diesem Wochenende auf der Veste Oberhaus mit allen Sinnen in längst vergangene Zeiten eintauchen. In kostenlosen Führungen um 14 und 15 Uhr erlebt man hautnah, wie aus der mittelalterlichen Burg eine stattliche Festung wurde. Wer Lust hat, kann sich auch noch mit dem Burg-Rästel auf eine Entdeckungsreise durch die Burganlage und das Museum begeben. Öffnungszeiten 04., 17. + 18.09. : 10 – 18 Uhr Eintritt: ermäßigt | Führungen: 14 und 15 Uhr Führungen: kostenlos | Anmeldung: nicht erforderlich Treffpunkt Führungen: Infotheke Inspiration pur: Die Stadt Passau Einzigartige Gebäude, Gassen durch die Stadt und der einzigartige Zusammenfluss von Donau und Inn. Genau dieser Kontrast aus Stadt und Natur - Belebtheit und Ruhe macht es sowohl für die Gäste als auch für die Bewohner besonders spannend und aufregend. Auch viele historische Attraktionen und Architekturen warten auf Sie. Besondere Bedeutung erlangt Passau in den letzten Jahren als wichtiger Ausgangs- oder Endpunkt für Donaukreuzfahrten. Passau ist jetzt als einer der meist frequentiertesten Flusskreuzfahrthäfen der Welt bekannt... ©Studio-Weissbacher.com Tracht kauft man bei Spieth & Wenksy www.spieth-wensky.de Obernzell Passauer Str. 30 Tel. 08591/9005-20 Schönberg Unterer Marktpl. 9 Tel. 08554/9602-20 Pocking Würdinger Str. 6 Tel. 08531/1733 Passau Stadtgalerie, 1. O.G. Tel. 0851/98840307 20

AUSFLUG NACH.. Geheimtip Bad Höhenstadt Die Entstehungsgeschichte des heutigen Bäderdreiecks – der Kurbetrieb in Bad Füssing begann in den 50er Jahren, Bad Birnbach und Bad Griesbach folgten nach 1973 – läßt nicht vermuten, daß in nächster Nähe die Reste einer weitaus älteren Badetradition zu finden sind. Gut zehn Kilometer nordöstlich vom Bäderdreieck findet sich das alte Bad Höhenstadt, heute ein Teil der Marktgemeinde Fürstenzell. Bereits im Jahr 1144 sind dort Quellen beurkundet, 1334 wird die Schwefelquelle als „Stinkender Brunnen“ erwähnt. Deren Heilkräfte wurden der Zeit entsprechend christlich erklärt und Höhenstadt blühte als Wallfahrtsort, bis ca. 300 Jahre später die neue Wallfahrt in Sammarei in Mode kam und die Pilgerströme wieder abzog. Gut 80 Jahre später – die sogenannten Schwefelweiden gehörten inzwischen dem Kloster Fürstenzell – wurde das Bad reaktiviert; der vilshofener Amtsarzt und der Abt von Fürstenzell gaben eine Art Werbebroschüre mit dem Titel „Marianischer Heyl- und Gnadenbrunnen“ heraus, ein hölzernes Badehaus wurde errichtet. Der Arzt durfte sich über Gäste „von Stand“ freuen, und auch die Wallfahrt lief wieder an. 1780 war dann genug Geld da für den Bau eines steinernen Badehauses. Nachdem im Rahmen der Säkularisation das Kloster aufgehoben worden war, konnte 1803 der Dorfschuster das Bad ersteigern und 27 Jahre lang betreiben. Er scheint seine Sache gut gemacht zu haben, denn 1830 verkaufte er das Anwesen mit einer mehr als 20fachen Wertsteigerung an das Königreich Bayern. König Ludwig I. ließ nach einem Plan aus den Händen von Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner in Höhenstadt ein „Königlich-Bayerisches Staatsbad“ errichten. Nachdem das Bad 1865 unter König Ludwig II. ganz unmärchenhaft wieder in private Hände übergegangen war wechselte es zwar mehrfach den Besitzer, konnte aber erfolgreich weiterbestehen. Der begehrte Titel „Bad“ schmückt den Ortsnamen seit dem 24. September 1925. Einige Villen aus dieser Zeit, jetzt umweht vom morbiden Charme untergegangener Wohlhäbigkeit, bereichern noch heute das Ortsbild. Den zweiten Weltkrieg allerdings überlebte der noble Badebetrieb nicht: erst 1940 Lazarett, dann Flüchtlingslager, seit 1974 Pflegeheim. Doch abseits des untergegangenen Kurkommerzes hat sich, quasi als Geheimtip, das eigentliche Bad erhalten: frei zugänglich ist heute die als speiender Löwenkopf gefaßte Quelle, frei zugänglich ein von privater Hand gepflegtes Becken nebst Pavillon. Ein echtes Heilbad – ohne Schnickschnack und ohne Kurtaxe. Aber Achtung: die Schwefelquelle ist eine der stärkeren in Bayern – fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt! Und wenn Sie die Quelle nicht medizinisch nutzen wollen, dann genießen Sie einfach die Ruhe dieses einzigartigen Ortes. gth 21

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