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wasistlos badfüssing magazin März 2017

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Wasistlos - Das Bad Füssing Magazin März 2017: Hier ehalten Sie eine Vorschau, welche Top-Veranstaltungen und Highlights Sie in Bad Füssing 2017 erwarten! Lebensfreude, Körperkultur und Genuss - Das wasistlos Magazin berichtet über aktuelle Themen aus der Thermenregion rund um Bad Füssing, liefert Ihnen Ausflugstipps, tolle Veranstaltungen, Gewinnspiele und gibt Insider-Tipps rund um Kulinarik und Genuss. Auch Kultur- und Kunst-Liebhaber kommen bei interessanten Ausstellungstipps und Hintergründe zur Geschichte der Region auf ihre Kosten. Diesen Monat: vorgestellt: das 18. Kulturfestival - Bad Füssing: eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft - Rald Samland, der neue Direktor der Spielbank Bank Füssing - die Gewinner des Internationalen Skatturniers - auf den Spuren von Johann Baptist Modler - Aqua Piano 2017 - Biergartenevents und Schlager in Maier's Burgwirtschaft - TV-Programm - Gewinnspiel 500,-€ Hotelgutschein u.v.m. remark marketing + medien

Die Konzertreihe „Aqua

Die Konzertreihe „Aqua Piano“ im Kleinen Kursaal von Bad Füssing verbindet die heilende Kraft des warmen Bad Füssinger Thermenwasser mit der heilenden Kraft der Musik. Daher der Name der Konzertreihe „Aqua Piano“, die von der Gemeinde Bad Füssing ins Leben gerufen wurde. Garant für diese hochqualitative Konzertreihe sind die hervorragenden Solisten, ein hochkarätiges Programm und der klassisch schöne und für seinen Wohlklang berühmte Bösendörfer-Konzertflügel. Lassen Sie sich zur Intensivierung eines jeden Konzerterlebnisses von Dr. Wilfried Hartleb mit interessanten Informationen zu Künstlern, Werken und Epochen in den Konzertabend einstimmen. 2017 23.03.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal Johannes Friedemann „West-Östlicher Divan“ Der Pianist machte sich mit seinen Beethoven-Interpretationen einen Namen. Mit Beethovens letztem großen Klavierwerk, den Diabelli-Variationen op. 120, erwarb er sich besondere Anerkennung. Er war Solist beim 50-jährigen Jubiläum der Berliner Philharmonie. Auf dem Programm stehen Mozart, Liszt, Balakirew, u. a. 11.04.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal Violina Petrychenko „Liebesbriefe v. Beethoven bis Braviski“ Violina Petrychenko studierte am Musikgymnasium in Saporoschje/Ukraine Klavier und Musikwissenschaft. Ihre Studien führten Sie an die Hochschule für Musik in Weimar. Violina vervollständigt nun ihr Studium bei Prof. Evgueni Sinaiski an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Bravinski, u. a. 04.05.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal E-Hyun Hüttermann „Natur als Inspiration in der Klaviermusik“ E-Huyn Hüttermann wurde Seoul, Südkorea geboren und studierte an der dortigen Ewha Womans University und an der Folkwang Hochschule in Essen. E-Hyun Hüttermann ist sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin aktiv. Auf dem Programm stehen von Sinding, Daquin, Schubert/Liszt, u. a. 24.06.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal Andreas Mühlen „Klänge des Südens – El Pianola Español“ Andreas Mühlen, Düsseldorfer Pianist, präsentiert sein Konzertprogramm “El Piano Español“. Ob in Valencia, Zürich, Hamburg oder Kaliningrad, dieses Konzertprogramm löst spontane Begeisterung beim Publikum aus. Es enthält ausschließlich spanische und spanisch inspirierte Klaviermusik fernab vom Mainstream üblicher Konzertprogramme. 13.07.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal Clara & Marie Becker „Klavierkonzert zu vier Händen“ Die Zwillinge Clara und Marie Becker erhielten ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren. Seit 4 Jahren spielen sie begeistert Literatur für 4 Hände oder an 2 Klavieren. Auf dem Programm stehen Werke zu 4 Händen von Schubert, Grieg, Ravel u. a. 17.08.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal Catherine Gordeladze „Weltklassemusik am Klavier – La Valse“ Ihren ersten Klavierunterricht erhielt die Künstlerin mit sechs Jahren. Sie ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertiert regelmäßig mit bedeutenden Orchestern. Auf dem Programm stehen Werke von Rameau, Clementi, Chopin, u. a 04.05.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal The Pianola Guys – Jan Luley & Tom McDermott “A Piano Night in New Orleans” Jan Luley und Tom McDermott gehören zu den Pianisten, die die gesamte Tradition des New Orleans Pianos in ihren Fingern haben. Alleine und gemeinsam an zwei Instrumenten erwecken sie die Musik von James Booker, Jelly Roll Morton, Louis Moreau Gottschalk u. a. zum Leben und bewegen sich stilsicher zwischen Ragtime, Stride, Swing, New Orleans Rhythm ’n’ Blues und südamerikanischen Rhythmen. 26.10.2017 – 19.30 Uhr – Kleiner Kursaal Kizuka Kano Mizuka Kano wurde in Tokio geboren. Im Oktober 2003 kam sie nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste fortzusetzen. Stationen Ihrer Konzert-tätigkeit sind u. a. Schleswig-Holstein Musik Festival, Klavier-Festival Ruhr, Rheingau Musik Festival sowie MDR Musiksommer auf der Wartburg. Auf dem Programm stehen Werke von Schumann, Rachmanino, u. a. 16.11.2017 – 19.30 Uhr Kleiner Kursaal Masako Ohta „Musikgarten“ Masako Ohta wurde in Japan geboren und lebt seit 1988 in München. Ihre solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit erstreckt sich auf klassische und neue Musik gleichermaßen. Auf dem Programm steht japanische und europäische Klaviermusik. 17.12.2017 – 19.30 Uhr Kleiner Kursaal „Junge Pianisten“ Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ spielen vier-/ sechs-/ achthändige Stücke aus ihrem Wettbewerbsprogramm Informationen + Karten: VeranstaltungsService, Kurallee 15, 94072 Bad Füssing • Telefon: +49 (0)8531-975522 • www.badfuessing.de • ticket@badfuessing.de 46

Kulturelle Schätze KULTURELLE SCHÄTZE DER REGION AUF DEN SPUREN DES STUCKATEURS JOHANN BAPTIST MODLER Dr. Wilfried Hartleb, Kreisheimatpfleger und ehemaliger Leiter des Kulturreferats im Landkreis Passau, nimmt Sie mit auf eine kultur-historische Reise - Entdecken Sie geschichtlich bedeutsame Kulturgüter im Passauer Land! Markt Ruhstorf, Schloss Kleeberg – Festsaal mit Geschichten aus der antiken Mythologie Stuckateure sind in der Zeit des Barock und Rokoko wichtige Gestalter von kirchlichen und repräsentativen Innenräumen. Der Stuckateur Johann Baptist Modler aus Kösslarn gehörte zu den prägenden Künstlern in der ostbayerischen Kulturlandschaft zwischen Inn und Donau. Er hat Spuren seiner Kunst nicht nur in den großartigen Klosterkirchen (Vornbach, Suben, Reichersberg, Asbach, Fürstenzell, Aldersbach) hinterlassen. Aufträge führten Modler nach Regensburg (Dominikanerkirche Heilig Kreuz) und Passau (Neue Residenz, Festsaal des Seminars St. Maximilian, St. Nikola), aber auch ins Schloss Kleeberg in der Marktgemeinde Ruhstorf, wo er um 1740 im Auftrag der Grafen von Altenfränking einen Festsaal im Festsaaltrakt aussschmückte, der sich an das zweigeschossige alte Torhaus anschließt. Modler, der sich in der Frühphase seines Schaffens befand, stuckierte Decke und Kaminbekrönung mit Geschichten aus der antiken Mythologie und mit Tierkreiszeichen und verlieh so diesem Festsaal mythischen Glanz. Bereits 1759 wurde der Raum durch den neuen Besitzer Maximilian Ferdinand Graf Taufkirchen zu Guttenberg auf Ibm zu einer Hauskapelle umgebaut. Doch blieben die Stuckaturen von Modler erhalten. Der Festsaal wurde mit einem Mariahilfaltar und Darstellungen von Joachim und Anna, den Eltern Mariens, ausgestattet. Sie stammen von Franz Joseph Ignaz Holzinger (1691-1775), dem Venus, Amor, Mars: Allegorie des Sieges der Liebe über den Krieg. Die Zähmung des Kriegsgottes durch die Göttin der Liebe. Juno sitzt auf dem Pfauenwagen Fotos: Hartleb Lehrmeister von Johann Baptist Modler. Auch heute noch wird dieser Festsaal als Hauskapelle von der Familie der Freiherrn von Moreau verwendet, die seit 1881 im Besitz des Schlosses sind. Venus, Mars und Amor Allegorie des Sieges der Liebe über den Krieg. Die Stuckatur der Kaminbekrönung zeigt die Zähmung des Kriegsgottes Mars durch Venus, der Göttin der Liebe. Auf der linken Seite sieht den nackten Kriegsgott Mars (griech.Ares) mit Hammer und Amboss, seinen Helm hat er abgelegt und seine Streitaxt liegt ihm zu Füßen. Ihm wurde das Element Eisen zugeordnet. Deshalb wird Mars immer mit Hammer und Amboss abgebildet. Nach Mars wurde ein Planet und der Monat März benannt. Ihm gegenüber sieht man die nackte Liebesgöttin Venus, zu ihren Füßen der Liebesgott Amor mit dem Bogen, der in Göttern und Menschen die Liebe entzündet. Das literarische Motiv dieser Allegorie des Sieges der Liebe über den Krieg durch Venus, der Göttin der Liebe, geht auf den römischen Dichter Lukrez zurück. Die Eifersucht der Göttin Juno Im Mittelpunkt der stuckierten Decke steht der Triumphzug der Göttin Juno (lat.) auf ihrem Pfauenwagen. Die Göttin Juno, die Gattin des Jupiter, war Schirmherrin der Stadt Rom und wurde auf dem Kapitol verehrt. Attribut Junos ist der Pfau, in barocken Darstellungen Allegorie der Liebe und der Schönheit. Der antike Dichter Ovid überliefert in seinen Metamorphosen diese Geschichte (Ovid, Metamophosen I, 721–724): Jupiter, der Seitensprüngen nie abgeneigt war, wurde bei einem Treffen mit der schönen Io von seiner Frau Juno überrascht. Gerade noch rechtzeitig verwandelt der Göttervater seine Geliebte in eine schneeweiße Kuh. Auch als Kuh ist sie schön, und Juno muss ihre Schönheit loben. Doch dann erbittet Juno das Tier als Geschenk. Um sich nicht zu verraten, bleibt Jupiter nichts anderes übrig, als ihrem Wunsch zu entsprechen. Die misstrauische Juno aber fürchtet zu Recht, dass ihr die Kuh entwendet werden könnte und übergibt sie schließlich in die Obhut des Argus. Mit Argusaugen Rings um den Kopf hatte er hundert Augen. Von diesen schlossen sich abwechselnd jeweils zwei zur Ruhe, die übrigen gaben Acht und blieben auf Wache, schreibt Ovid. Jupiter ist diese Situation unerträglich. So schickt er den schwatzhaften Götterboten Merkur, um Io zu befreien. Merkur nun erzählt Argus mit vielen Worten und ruhiger Stimme lange Geschichten und versucht ihn mit seinem Flötenspiel zu bezwingen (I, 684). Und tatsächlich, irgendwann waren sämtliche Augen des Argus, vom Schlaf überwältigt, geschlossen. (…) Merkur zückt sein krummes Schwert und schlägt damit Argus – der nickt im Schlaf – dort eine Wunde, wo sich das Haupt mit dem Halse verbindet. Dem toten Argus wird gleichsam ein Denkmal gesetzt. Auf den Federn des Pfaus sollen Argus’ Augen fortleben. Dem Einsetzen der Argusaugen in das Gefieder des Pfaus begegnet man in der Kunst nur sehr selten. In der Regel wählten die Künstler den Augenblick vor der Enthauptung. Ab Juni werden Führungen durchgeführt. Frühling: Die wiedererwachende Natur: Flora, die Göttin der Blüten. Tierkreiszeichen: Zwilling, Stier, Widder Merkur hat den abgeschlagenen Kopf des Argus in der Hand 47

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